Immer wieder sehen sich Handwerksbetriebe großen Herausforderungen gegenüber, die sie nicht allein bewältigen können. Bei fehlendem Fachwissen oder Fachkräftemangel ist es deswegen oftmals sinnvoll, eine Unternehmensberatung für Handwerksbetriebe in Anspruch zu nehmen. In der folgenden Übersicht gehen wir darauf ein, in welchen Situationen das der Fall sein kann.
Beratung im Handwerk – Wichtige Bereiche & Anbieter im Überblick
Das Handwerk ist vor allem eine praktische Tätigkeit. Wer erfolgreich einen Betrieb führen möchte, muss sich aber auch mit rechtlichen Vorgaben, Tarifverträgen, Steuern und Finanzplänen auseinandersetzen. Damit Sie sich weiterhin vor allem Ihrem Tagesgeschäft widmen können, sollten Sie für solche Themen einen fachkundigen, externen Berater heranziehen.
Wann benötigen Handwerker eine Beratung?
Betriebsübergabe
Es gibt viele Gründe, die zu einer Betriebsübergabe führen können. Häufig spielen ein fortgeschrittenes Alter, gesundheitliche Einschränkungen oder wirtschaftliche Herausforderungen eine Rolle. Vielleicht haben Sie aber auch schon lange geplant, Ihren Betrieb zu einem bestimmten Zeitpunkt an einen festgelegten Nachfolger – etwa aus der Familie oder dem eigenen Team – zu übergeben.
Unabhängig vom Anlass ist eine frühzeitige Planung entscheidend. Eine gut vorbereitete Betriebsübergabe braucht Zeit, klare Absprachen und eine realistische Bewertung des Unternehmens. Neben rechtlichen Fragen geht es auch um steuerliche Aspekte, bestehende Verträge, Mitarbeiter und laufende Projekte. Je besser die Übergabe strukturiert ist, desto reibungsloser gelingt der Wechsel – für Sie, Ihre Kunden und Ihr Team.
Wo lasse ich mich zur Betriebsübergabe beraten?
Lassen Sie sich daher rechtzeitig von erfahrenen Unternehmensberater oder Ihrer Bank beraten. So stellen Sie sicher, dass die Betriebsübergabe rechtssicher abläuft, typische Fehler vermieden werden und Sie den Wert Ihres Lebenswerks optimal sichern. Eine professionelle Begleitung schafft Transparenz, gibt Sicherheit bei Verhandlungen und sorgt dafür, dass der neue Inhaber auf einer stabilen Grundlage starten kann.
Gründungsberatung
Die Gründung eines Handwerksbetriebes ist mit zahlreichen bürokratischen Pflichten verbunden. Hier nennen wir nur einige davon:
- Gewerbeanmeldung
- Meldung beim Finanzamt
- Eintragung in die Handwerksrolle
- Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft
Darüber hinaus sollten Sie einen Businessplan aufstellen und sich auch um Ihre persönliche Absicherung kümmern. Als selbstständiger Handwerker sind Sie selbstverständlich krankenversicherungspflichtig. Auch bei der Rentenversicherung müssen Sie sich melden. Sie sehen also, dass einiges an planerischem Aufwand auf Sie zukommt. Um in dem Chaos den Überblick zu behalten, ist eine Beratung empfehlenswert.
Wo lasse ich mich beraten?
Bei der Gründung eines Handwerksbetriebs lassen Sie sich bei Ihrer zuständigen Handwerkskammer beraten. Auch Unternehmensberater speziell für Handwerker oder Ihre Hausbank sind gute Anlaufstellen.
Betriebswirtschaftliche Beratung
Bei finanziellen Problemen im Betrieb kann möglicherweise eine betriebswirtschaftliche Beratung im Handwerk weiterhelfen. Sie zielt darauf ab, den Status quo zu untersuchen und Lösungen zu finden. Die Berater sehen das Unternehmen dabei ganzheitlich und stehen Ihnen beispielsweise in den folgenden Bereichen zur Seite:
- Analyse der aktuellen Zahlen
- Controlling
- Finanzierung
- Kalkulation
- Investitionsplanung
- Marketing
- Einsatzplanung
- Mitarbeiterbindung und Mitarbeiter finden
All diese Teilbereiche können sich auf den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Unternehmens auswirken. Gerade in kleinen bis mittelgroßen Handwerksbetrieben gibt es aber gar keine klar abgetrennten Abteilungen. Oft sind Sie als Inhaber für all diese Punkte zuständig. Durch eine Beratung können Sie neues Know-how dazugewinnen und müssen sich das Wissen nicht selbstständig aneignen.
Wo lasse ich mich beraten?
Hier ist der klassische Unternehmensberater die richtige Adresse. Es gibt etliche Unternehmensberater, die sich auf das Handwerk spezialisiert haben, die Prozesse und den Bedarf kennen und hier gute Hilfestellung geben können.
Businessplan oder Finanzierung
Sie möchten ein Unternehmen gründen oder Ihren bestehenden Betrieb strategisch neu ausrichten und wissen nicht genau, wie Sie einen überzeugenden Businessplan schreiben? Dann lohnt es sich, frühzeitig professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ein durchdachter Businessplan ist nicht nur die Grundlage für Ihren unternehmerischen Erfolg, sondern auch ein zentrales Dokument für Banken und Kreditinstitute. In vielen Fällen ist er Voraussetzung, um einen Kredit zu erhalten oder Investoren zu überzeugen.
Gerade im Handwerk kommt es darauf an, realistische Umsatz- und Kostenplanungen, Investitionsbedarfe sowie eine klare Marktanalyse darzustellen. Wenn Sie Ihren Businessplan schreiben, sollten Sie daher neben fachlicher Kompetenz auch betriebswirtschaftliche Kennzahlen berücksichtigen. Eine qualifizierte Finanzberatung hilft Ihnen, typische Fehler zu vermeiden und Ihre Zahlen plausibel aufzubereiten.
Darüber hinaus kann eine Finanzberatung prüfen, ob für Ihr Vorhaben eine staatliche Förderung infrage kommt. Insebsondere im Handwerk gibt es zahlreiche Programme auf Bundes- und Landesebene, die Investitionen, Digitalisierung oder Betriebsübernahmen finanziell unterstützen. So erhöhen Sie Ihre Erfolgschancen von Anfang an deutlich.
Wo lasse ich mich beraten?
Banken, Handwerkskammern und Unternehmensberater können hier gleichermaßen gut beraten und eine wichtige Stütze beim Erstellen des Businessplans oder Finanzplans sein.
Krisenberatung für Handwerksbetriebe
Krisen können hausgemacht oder durch äußere Einflüsse verursacht werden. Sie sind aber vor allem ein wichtiges Signal: So wie bisher kann es nicht weitergehen. Mögliche Krisen sind drohende Insolvenz, fehlende Mitarbeiter, Auftragseinbrüche oder Rechtsstreitigkeiten wie z.B. ein Kunde zahlt seine Rechnung nicht. Ein fachkundiger Berater kann Ihnen Alternativen und Lösungswege aufzeigen und Ihnen unter anderem in diesen Bereichen weiterhelfen:
- Liquidität wiederherstellen und langfristig sichern
- Markt analysieren und gegebenenfalls neue Zielgruppen erschließen
- Neue Mitarbeiter gewinnen und bestehende besser an den Betrieb binden
- Passende Versicherungspolicen für Ihren Betrieb abschließen
- passende Aufträge finden
Das sind natürlich nur einige Beispiele für ein erfolgreiches Krisenmanagement und eine vorausschauende Krisenvorsorge. Welche Maßnahmen im Detail notwendig sind, hängt vom Einzelfall ab.
Wo lasse ich mich beraten?
Auch hier ist der fachkundige Unternehmensberater der richtige Ansprechpartner. Bei rechtlichen Themen wenden Sie sich an einen Anwalt. Finanzielle Themen werden mit dem Finanzberater besprochen.
Unternehmensentwicklung
Um langfristig als selbstständiger Handwerker mit eigenem Unternehmen erfolgreich zu sein, brauchen Sie eine klar definierte und realistische Strategie. Der Alltag auf der Baustelle fordert viel Zeit und Energie – umso wichtiger ist es, regelmäßig einen Schritt zurückzutreten und die eigene Unternehmensentwicklung im Blick zu behalten. Vielleicht möchten Sie wachsen und Ihr Leistungsangebot erweitern, neue Geschäftsfelder erschließen oder zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Damit diese Schritte nachhaltig zum Erfolg führen, sollten sie gut geplant und wirtschaftlich durchdacht sein.
Eine professionelle Beratung zur Unternehmensentwicklung hilft Ihnen dabei, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen. So vermeiden Sie typische Fehler wie zu schnelles Wachstum oder eine fehlende Führung, die gerade in expandierenden Betrieben schnell zum Problem werden können. Klare Zuständigkeiten, strukturierte Prozesse und eine solide Finanzplanung bilden die Grundlage für gesundes Wachstum. Wer seine Ziele kennt, Kennzahlen im Blick behält und sein Team aktiv einbindet, schafft die Basis für einen stabilen und zukunftssicheren Handwerksbetrieb.
Wo lasse ich mich beraten?
Spezialisierte Unternehmensberater bieten meist auch in diesem Bereich ihre Dienstleistung an.
Umweltberatung
Nachhaltigkeit spielt auch in Handwerksbetrieben eine zunehmend wichtige Rolle. Viele Kunden suchen gezielt nach Unternehmen, die umweltfreundlich agieren. Möglichkeiten, einen Handwerksbetrieb nachhaltiger zu gestalten, gibt es viele:
- Verwendung von nachhaltigen Baustoffen und Materialien
- Umstieg der Fahrzeugflotte auf E-Autos
- Touren sinnvoller planen und Treibstoff oder Strom sparen
- Bei den eigenen Leistungen auf Qualität und Langlebigkeit setzen
- Reparieren anstatt neu machen und so Ressourcen sparen
In einer Umweltberatung erfahren Sie, welche Möglichkeiten es außerdem gibt und was Sie alles machen können, um Ihren Betrieb langfristig nachhaltiger zu gestalten. Ein ILS-Gebäudeenergieberater kann Ihnen zum Beispiel erklären, wie Sie Ihre eigenen Betriebsräume energieeffizienter gestalten.
Tipp: Bieten Sie als Handwerker auch die Leistungen eines Energieberaters an und beraten Sie Ihre Kunden.
Technologie- und Innovationsberatung
Handwerker sind immer ganz nah an der Praxis und wissen, worauf es im beruflichen Alltag ankommt. Um sich den einen oder anderen Handgriff zu erleichtern, erfinden manche von Ihnen neue Geräte oder Maschinen. Damit Ihre Innovation nicht einfach kopiert wird, sollten Sie sich das Patent für Ihre Technologie sichern. Im Rahmen einer Patent- und Innovationsberatung erfahren Sie, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssten und welche Schritte Sie gehen sollten.
Digitalisierungsberatung
Durch die Digitalisierung lassen sich Prozesse beschleunigen, Routinearbeiten automatisieren, Akten reduzieren und viele Fehler vermeiden. Gerade wenn es um Themen wie Buchhaltung, Angebotserstellung und Arbeitszeiterfassung geht, können Sie langfristig von einer Umstellung profitieren. Möglicherweise kann auch der Einsatz von KI im Handwerk sinnvoll sein.
Wo lasse ich mich beraten?
Ein Berater kann Ihnen dabei helfen, ein Digitalisierungskonzept zu erstellen, das auf Ihren Betrieb zugeschnitten ist. Denn nicht alles, was für einen Großkonzern sinnvoll ist, muss auch in einem kleinen bis mittelgroßen Handwerksbetrieb umgesetzt werden. Zur Digitalisierung benötigen Sie auch entsprechende Handwerkersoftware und Handwerkerapps. Zielführend ist es, wenn Ihr Anbieter Sie auch hinsichtlich Digitalisierung im Betrieb berät.
Tarif- und arbeitsrechtliche Beratung
Sobald Sie Angestellte beschäftigen, tragen Sie als Betriebsinhaber eine besondere Verantwortung. Neben der fachlichen Führung Ihres Teams spielen nun auch Tarifrecht, Arbeitsrecht und gesetzliche Vorgaben eine zentrale Rolle im Arbeitsalltag. Verstöße gegen die Bestimmungen bleiben dabei nicht folgenlos: Sie können zu Abmahnungen, Bußgeldern oder im schlimmsten Fall zu gerichtlichen Auseinandersetzungen führen. Darüber hinaus wirken sich Verstöße gegen die Bestimmungen oft negativ auf das Betriebsklima aus und beeinträchtigen die Motivation sowie die Mitarbeiterzufriedenheit nachhaltig.
Gerade im Handwerk, wo qualifizierte Fachkräfte schwer zu finden sind, ist ein rechtssicheres und faires Arbeitsumfeld ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Klare Arbeitsverträge, korrekt geregelte Arbeitszeiten, Urlaubsansprüche und transparente Vergütungsmodelle schaffen Vertrauen und Sicherheit auf beiden Seiten. Es empfiehlt sich daher, frühzeitig einen fachkundigen Berater hinzuzuziehen, der Sie bei arbeits- und tarifrechtlichen Fragen unterstützt. So stellen Sie sicher, dass Ihr Betrieb rechtlich auf festen Füßen steht und Sie sich voll und ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.
Wo lasse ich mich beraten?
Ihr Steuerberater kann hier der richtige Ansprechpartner sein und Sie in arbeitsrechtlichen Themen beraten. Auch Unternehmensberater wissen hier Bescheid.
Strategieberatung im Handwerksunternehmen
Die Strategieberatung ist ein wichtiger Teil der Unternehmensberatung im Handwerk. Sie stellt die Frage, wohin sich Ihr Betrieb in den nächsten Jahren entwickeln soll. Mithilfe der Analyse des Ist-Zustandes und der Festlegung Ihrer individuellen Ziele lässt sich der Betrieb dann entsprechend ausrichten. Wenn Sie Probleme haben, selbst eine Strategie zu formulieren, sollten Sie eine Unternehmensberatung mit Strategieberatung als Schwerpunkt in Betracht ziehen.
Personalentwicklung
Im Handwerk ist der Fachkräftemangel längst zur täglichen Herausforderung geworden. Umso wichtiger ist eine gezielte Personalentwicklung, die Ihre Mitarbeiter langfristig an den Betrieb bindet. Investieren Sie bewusst in Weiterbildung, um Fachwissen zu vertiefen, neue Technologien kennenzulernen und betriebliche Abläufe zu optimieren. Gerade in Zeiten von Digitalisierung, neuen gesetzlichen Vorgaben und steigenden Kundenanforderungen ist kontinuierliche Weiterbildung ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.
Indem Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung geben, zeigen Sie Wertschätzung und stärken zugleich Motivation sowie Leistungsbereitschaft. Weiterbildung kann dabei ganz unterschiedlich aussehen – von fachlichen Schulungen und Meisterkursen über Soft-Skill-Trainings bis hin zu digitalen Lernformaten. So bauen Sie gezielt Kompetenzen im eigenen Team auf, reduzieren die Abhängigkeit vom Arbeitsmarkt und positionieren Ihren Betrieb als attraktiven Arbeitgeber. Welche individuellen Möglichkeiten für Ihren Betrieb sinnvoll sind und wie Sie Förderprogramme optimal nutzen, erfahren Sie im Rahmen einer kompetenten Beratung.
Förderberatung
Sowohl bundesweit als auch auf Landesebene stehen Handwerksbetrieben zahlreiche Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Da den Überblick zu behalten, ist gar nicht so leicht. Durch eine Beratung können Sie eventuell viel Geld sparen und Ihre Investitionskosten in verschiedenen Bereichen spürbar senken.
Wo lasse ich mich beraten?
Banken, Unternehmensberater oder eine spezialisierte Förderberatungs-Anbieter hilft Ihnen hier weiter. Oft bieten Anbieter Ihrer angestrebten Innvestition eine kostenfreie Förderberatung an und unterstützen Sie sogar bei der Beantragung der Förderung.
Digitalisierungsberatung im Handwerk

Digitalisierung im Handwerk funktioniert dann gut, wenn sie strukturiert angegangen wird und zu den Abläufen im Betrieb passt und ist ein besonders wichtiges Thema. Achten Sie im Betrieb darauf, dass Sie in Sachen Digitalisierung am Ball bleiben. Ein Anbieter für Digitaliserungsberatung im passenden Handwerker-Tools und Handwerker-Apps ist STREIT. Mit langjähriger Erfahrung im Handwerk begleitet der Anbieter Betriebe dabei, Prozesse Schritt für Schritt zu analysieren, sinnvoll zu digitalisieren und dauerhaft weiterzuentwickeln.
Vorgehensweise bei der Digitalisierungsberatung
Am Anfang steht eine klare Analyse um Digitalisierungspotenziale zu ermitteln: Wie laufen Angebote, Aufträge, Einkauf, Service oder Zeiterfassung ab? Wo entstehen manuelle oder doppelte Arbeiten, Wartezeiten oder unnötige Abstimmungen? Bestehende Prozesse werden geprüft und strukturiert bewertet. Danach entwickelt der Digitalisierungsberater einen individuellen Digitalisierungsplan.
- Aktuellen Digitalisierungsstand erfassen
- Schwachstellen und Potenziale sichtbar machen
- Konkrete nächste Schritte priorisieren
- Digitalisierungsplan entwickeln
Software und Apps als Basis für Digitalisierung
Auf der Grundlage unterstützt die STREIT Handwerkersoftware mit durchgängigen Funktionen für kaufmännische und organisatorische Abläufe. Von der Auftragsabwicklung über Kalkulation und Rechnungsstellung bis zur digitalen Zeiterfassung greifen alle Bereiche ineinander. Ergänzend sorgen mobile Apps dafür, dass auch auf der Baustelle digital gearbeitet wird. Die Betriebe erhalten dadurch
- Durchgängige digitale Abläufe mit einer Software
- digitale Abläufe per App auf der Baustelle
- Informationsfluss ohne Medienbruch im Büro und auf der Baustelle
- Zeitsparende, effiziente Abläufe
Langfristige Digitalisierungsberatung als Erfolgsfaktor
Es lohnt sich dabei die Prozesse langfristig im Blick zu behalten. Betriebe wachsen, Strukturen ändern sich. Eine stetige Anpassung und Weiterentwickung der Digitalisierung ist entscheidend für den Erfolg eines Handwerksbetrieb. STREIT verbindet Software mit persönlicher Beratung. Feste Ansprechpartner begleiten Betriebe nicht nur bei der Einführung, sondern auch im laufenden Betrieb.
- Unterstützung bei der Umsetzung
- Beratung bei Anpassungen und Erweiterungen
- Regelmäßige Optimierung der Abläufe
Vorteile der Digitalisierungsberatung mit passender Software
- Digitalisierung aller Prozesse mit nur einer Software
- fester Ansprechparter, der den Betrieb und die Abläufe kennt
- Planbare, wirtschaftlich sinnvolle Digitalisierung
- Sicherheit bei Wachstum und Weiterentwicklung
Unternehmensberatung speziell für das Handwerk
Natürlich können Sie auch direkt nach einem Unternehmensberater suchen, der Ihnen gegen eine entsprechende Bezahlung eine individualisierte Beratung im Handwerk bietet. Hier stellen wir beispielhaft ein paar Anbieter vor, die sich mit Handwerksbetrieben auskennen:
- Steinseifer: Das Unternehmen Beratung im Handwerk von Klaus Steinseifer unterstützt Handwerksbetriebe dabei, ihre Unternehmensführung, Mitarbeiterführung und betriebliche Abläufe mit praxisnahen Seminaren, Workshops und Beratungen zu verbessern. Der Standort des Beraters ist in Hemmingen, Baden-Württemberg.
- Lup Beratung: Lückel & Partner berät Handwerksbetriebe dabei, ihren Betrieb wirtschaftlich erfolgreicher zu machen – zum Beispiel mit Controlling-Checks, Unternehmens-Checks und Konzepten für Digitalisierung, Buchhaltung und Steuern, die sofort im Alltag helfen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bad Berleburg im Bundesland Nordrhein-Westfalen (Deutschland).
- Erfolgsmeisterei: Die Erfolgsmeisterei GmbH berät Handwerksbetriebe ganz praktisch dabei, ihre Führung, Abläufe und Finanzen zu verbessern und so klarer, erfolgreicher und leichter zu arbeiten. Der Unternehmenssitz ist in Tutzing, Bayern.
- KBK – die Optimierer: KBK die Optimierer GmbH ist ein Elektroinstallations- und Beratungsunternehmen, das maßgeschneiderte Elektro- und Energie-Lösungen anbietet – von klassischen Installationen und Sanierungen bis zu Photovoltaik, E-Mobilität und effizienter Beleuchtung. Der Betrieb hat seinen Sitz in Rastede, Niedersachsen.
- SHK Beratung Alfons Kock: Die SHK Beratung Alfons Kock – Unternehmensentwicklung im Handwerk – Sanitär‑, Heizung‑ und Klimaberatung ist ein Beratungs- und Coachingangebot für Handwerksbetriebe, speziell aus der SHK-Branche. Es hilft Firmeninhabern dabei, ihr Unternehmen zu entwickeln, Prozesse zu verbessern und strategisch zu planen – etwa durch Beratung zu Unternehmensführung, Marketing und Digitalisierung. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Steinfurt, Nordrhein-Westfalen.
- Querschiesser: Querschiesser ist eine Unternehmensberatung, die vor allem Betriebe aus dem SHK-Bereich (Sanitär, Heizung, Klima) mit Strategieberatung, Trendforschung und Marktentwicklung unterstützt, damit sie ihre Kunden besser erreichen und im Markt erfolgreicher werden. Das Büro von Querschiesser befindet sich in Xanten im Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Tipp: Handwerkersoftware nutzen und Betriebsabläufe digitalisieren.
Beratung im Handwerk bedeutet heute auch, Abläufe digital zu strukturieren. Eine durchgängige Handwerkersoftware wie STREIT unterstützt dabei, Büroarbeit zu vereinfachen und Prozesse übersichtlich zu steuern. Angebote, Aufträge, Rechnungen und Zeiten werden zentral erfasst und sind jederzeit nachvollziehbar.
Mit passenden Apps arbeiten Teams auch auf der Baustelle digital weiter. Informationen stehen mobil zur Verfügung und werden ohne doppelte Eingabe ins Büro übertragen. So entstehen klare Abläufe, weniger Abstimmungen und mehr Zeit für das eigentliche Handwerk.
Software und persönliche Begleitung greifen dabei ineinander. Das sorgt für Sicherheit bei der Einführung und im laufenden Betrieb.
Online-Beratung im Handwerk
Nicht immer ist es notwendig, dass ein Berater bei Ihnen im Betrieb erscheint oder dass Sie in sein Büro fahren. Gerade bei kleinen Anliegen können Sie sich auch online beraten lassen. Das spart Zeit und Wege.

Bei diesen Anliegen macht eine Online-Beratung Sinn
Einfache Fragestellungen, die kein langes Gespräch erfordern, sind oft schnell geklärt und können deswegen auch online beantwortet werden – entweder per Videocall oder per E-Mail. Dazu gehören zum Beispiel die folgenden Fälle:
- Einfache Steuerfragen: Viele Dienstleistungsunternehmen im Handwerk erledigen Ihre Buchhaltung wenn zwischendurch Fragen aufkommen, genügt in manchen Fällen eine digitale Beratung. Wenn Sie bereits einen Steuerberater für das Handwerk haben, können Sie mit diesem natürlich ebenfalls online in Kontakt treten.
- Rechtliche Fragen: Wenden Sie sich online an einen Anwalt und bekommen Sie schnell und unkompliziert eine Antwort.
- Vertragsüberprüfung: Sie möchten wissen, ob ein Dokument oder Vertrag rechtlich einwandfrei ist? Das können Sie schnell und effizient online erledigen lassen.
Natürlich kommt es auch bei diesen Fällen stets auf den Umfang und die Komplexität des Falls an. Bei einem komplizierten Rechtsstreit kann es durchaus sinnvoll sein, sich mit einem versierten Anwalt an einen Tisch zu setzen.

Förderberatung und Förderungen nutzen
Eine professionelle Beratung im Handwerk ist selten kostenlos. Allerdings können Sie Fördermittel aus verschiedenen Quellen in Anspruch nehmen. Dazu gehört zum Beispiel das Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“. Über diese Förderrichtlinie können Sie Fördermittel für höchstens zwei Unternehmensberatungen in einem Jahr und insgesamt fünf während der gesamten Geltungsdauer erhalten. Informieren Sie sich auch über Förderangebote in Ihrem Bundesland. Des Weiteren gibt es viele weitere Förderungen im Handwerk. Spezielle Förderberatungen für Handwerker machen bei Investitonen sind.
Kosten für die Beratung im Handwerk
Die Kosten variieren je nach Art der Beratung und nach Erfahrung des Beraters. Bei einer Unternehmensberatung für Handwerker sollten Sie mit Stundensätzen von 100 bis 400 Euro rechnen. Pro Tag kommen Sie also schnell auf 800 bis 3.200 Euro. Wie hoch die Gesamtkosten werden, hängt natürlich davon ab, wie lange die Beratung dauert. Wenn Sie sich als Handwerker selbstständig machen wollen und eine Gründungsberatung in Anspruch nehmen, können wenige Stunden Beratung oft schon viele Fragen klären – zum Beispiel zur Handwerksordnung, Qualifikation oder Businessplanung . Steckt Ihr Handwerksbetrieb jedoch bereits in einer wirtschaftlichen Krise oder steht vor größeren Herausforderungen, kann eine intensivere und längerfristige Beratung sinnvoll sein, um die richtigen Sanierungs- oder Wachstumsmaßnahmen zu entwickeln.
Ablauf einer Beratung für Handwerksbetriebe
Wie eine Beratung konkret abläuft, kann je nach Anbieter unterschiedlich sein. Im Grunde werden aber die folgenden Schritte abgearbeitet:
- Erstgespräch: Nachdem Sie einen passenden Anbieter gefunden haben, lernen sich beide Seiten kennen. Die Chemie sollte stimmen. Auch Vertrauen ist wichtig.
- Analyse: Gemeinsam führen Sie eine Bestandsaufnahme durch. Welche Probleme gibt es? Welche Ziele verfolgen Sie als Unternehmer? Wo gibt es Änderungsbedarf?
- Strategieentwicklung: Nachdem der Befund feststeht, müssen Lösungen gefunden werden.
- Umsetzung: Jetzt geht es darum, wie die Lösungen in den Unternehmensalltag implementiert werden können.
- Ergebnispräsentation: Am Ende zeigt der Berater auf, welche Veränderungen er umsetzen konnte und welche Erfolge das gebracht hat.
- Kontrolle: Eine regelmäßige Begleitung und Kontrolle durch den Berater kann gegebenenfalls sinnvoll sein. Sie können die Überprüfung aber auch selbst durchführen.
Beratung für verschiedene Branchen
Handwerksbetriebe unterscheiden sich je nach Branche stark. Nicht in jedem Gewerk gibt es die gleichen Probleme und Fragestellungen. Eine Unternehmensberatung für Elektrobetriebe kann anders aussehen als eine für Dachdecker oder SHK. Wenden Sie sich deswegen am besten an einen Berater, der sich mit Ihrem Bereich auskennt und die Branche versteht. Im Folgenden nennen wir Ihnen ein paar konkrete Beispiele.
Beratung für Elektrobetriebe
Aufgrund der täglichen Arbeit im direkten Umfeld von elektrischem Strom nimmt die Arbeitssicherheit in Elektrobetrieben eine zentrale Rolle ein. Eine Beratung im Bereich Arbeitsschutz informiert Sie über die rechtlichen Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes und zeigt zugleich konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz auf. Darüber hinaus erhalten Sie Unterstützung bei der Planung und Integration regelmäßiger Sicherheitsunterweisungen in Ihre betrieblichen Abläufe.
Beratung für Dachdecker
Da Dachdecker vornehmlich draußen tätig sind, ist Ihre Arbeit stark vom Wetter abhängig. Regelmäßig kommt es zu Ausfällen. Wenn Sie Angestellte beschäftigen, müssen Sie sich mit dem anfallenden Ausfallgeld bei Schlechtwetter und den dazugehörigen tarifrechtlichen Regelungen befassen. Lassen Sie sich deswegen unbedingt vor der Einstellung des ersten Mitarbeiters ausreichend zu diesem Thema beraten. Eine Tarif- und Arbeitsrecht-Beratung kann in diesem Fall von Vorteil sein.
Beratung für Sanitär-, Heizungs- und Klimabetriebe
Das SHK-Handwerk unterliegt starken Saisonschwankungen. Im Winter gibt es zum Beispiel sehr viele Aufträge, die mit der Reparatur von Heizungen verbunden sind. Im Sommer dreht sich alles um Klimaanlagen. Unternehmen müssen deswegen besonders gut kalkulieren, um das ganze Jahr über liquide zu sein. Eine entsprechende betriebswirtschaftliche Beratung, die diese Aspekte berücksichtigt, kann dabei helfen.
FAQ
Was kostet ein guter Handwerker pro Stunde?
Pro Stunde berechnen Handwerksbetriebe häufig zwischen 50 und 80 Euro.
Welche Beratungspflichten haben Handwerker?
Die Beratungspflichten eines Handwerkers variieren je nach Branche. SHK-Betriebe müssen Kunden beim Einbau einer neuen Heizung zum Beispiel darauf hinweisen, wenn Sie unwirtschaftlich ist. Außerdem müssen Sie sie über die bevorstehende kommunale Wärmeplanung in Kenntnis setzen. Deswegen sollten Sie sich vor der Gründung eines Handwerksbetriebs unbedingt gründlich zu diesem Thema beraten lassen.
Wer hilft bei Handwerkerpfusch?
Wenn Sie nach der Durchführung der Leistung einen Mangel feststellen, sollten Sie diesen zunächst bei dem ausführenden Handwerksbetrieb reklamieren. Der Handwerker kann diesen dann nachbessern. Wenn es im Zuge dessen zu Streitigkeiten kommt, können Sie sich an die örtliche Handwerkskammer wenden und sich dort beraten lassen. Wenn auch das keinen Erfolg bringt, bleibt noch der Weg zum Anwalt.
Was gibt es alles für Beratungen?
Sie können sich in nahezu allen Bereichen, die Ihr Unternehmen betreffen, fachkundig beraten lassen. Unter anderem können Sie diese Beratungsarten in Anspruch nehmen:
- Steuerberatung
- Betriebswirtschaftliche Beratung
- Rechtsberatung im Arbeitsrecht
- Umweltberatung
- Digitalisierungsberatung
- Krisenberatung
Welche Schritte umfasst die Beratung?
Eine Handwerkerberatung umfasst üblicherweise die folgenden Schritte: Erstgespräch, Analyse des Ist-Zustands, Entwicklung neuer Strategien, Umsetzung, Ergebnispräsentation und Kontrolle der Ergebnisse.
Fazit
Durch eine professionelle und fachkundige Beratung können Sie Prozesse optimieren, Liquidität herstellen und viele Krisen vermeiden. Handwerksbetriebe ziehen dafür oft externe Berater aus verschiedenen Bereichen wie Steuerrecht, Arbeitsrecht, Umweltberatung oder Finanzplanung heran. Auch Sie können auf diese Weise das notwendige Know-how in Ihren Betrieb bringen, ohne weiteres Personal einstellen zu müssen. Wählen Sie unbedingt einen Berater aus, der sich mit Ihrer Branche auskennt und um Ihre Besonderheiten weiß.






