Wärmepumpen-Schulung – Anbieterübersicht & Inhalte

Wärmepumpen sind aus der klimafreundlichen Gebäudetechnik nicht mehr wegzudenken – doch ihre Installation stellt Betriebe vor Herausforderungen. Der Fachkräftemangel im SHK-Bereich sorgt für Engpässe auf Baustellen. Um Projekte dennoch fristgerecht umzusetzen, setzen viele Handwerksunternehmen auf Subunternehmer – besonders bei komplexen Wärmepumpenanlagen. Kurzfristig entlastet das, doch die Anforderungen an die Qualifikation steigen. Fehlerhafte Installationen oder Verstöße gegen gesetzliche Vorgaben können teuer werden. Deshalb investieren immer mehr Betriebe in gezielte Wärmepumpen-Schulungen – für das eigene Team und für externe Partner, um den langfristigen Erfolg zu sichern.

Was ist eine Wärmepumpen-Schulung und warum benötigt man diese?

Durch eine Wärmepumpen-Schulung wird das nötige Fachwissen für die Planung, Installation und Wartung sowie rechtssichere Ausführung moderner Wärmepumpensysteme vermittelt. Die Schulung richtet sich an SHK-Fachkräfte, Planer und Elektroinstallateure, die in ihrem Gewerk mit Wärmepumpentechnik arbeiten oder diese in Neubauten und Bestandsobjekten integrieren.

Nur zertifizierte Fachbetriebe dürfen laut § 62 Gebäudeenergiegesetz (GEG) und F-Gase-Verordnung (EU) eine Wärmepumpe vollständig installieren. Für Arbeiten am Kältemittelkreislauf ist zusätzlich eine F-Gase-Zertifizierung vorgeschrieben. Diese F-Gase-Zertifizierung ist besser bekannt als Kälteschein und wird rechtlich vorausgesetzt, sobald Arbeiten am Kältemittel anfallen. Abgesehen von den rechtlichen Vorgaben dient eine Schulung aber auch der fachlichen Qualitätssicherung. Abgedeckt werden technische Grundlagen, die korrekte Systemauslegung, sicherheitsrelevante Aspekte und typische Fehlerquellen.

Weitere Gründe für eine Wärmepumpe-Weiterbildung

Nicht nur aus rechtlicher Sicht lohnt sich eine Weiterbildung im Bereich Wärmepumpen. Es bringt auch einige praktische und wirtschaftliche Vorteile mit sich:

  • Qualitätssicherung:
    Schulungen können dabei helfen, technische Standards einzuhalten. Dadurch sinken zudem die Fehlerquote bei der Inbetriebnahme und der spätere Wartungsaufwand.
  • Fachgerechte Installation:
    Wer die Systeme vollständig versteht, kann sie auch effizient einbauen. Das betrifft die hydraulische Einbindung genauso wie elektrische Anschlüsse oder die Inbetriebnahme über digitale Schnittstellen.
  • Rechtliche Anforderungen:
    Die Einhaltung aktueller Normen wie VDI 4645, F-Gase-Verordnung oder DIN VDE 0100 gelingt nur, wenn das eigene Fachwissen regelmäßig auf dem neuesten Stand bleibt.
  • Stärkeres Kundenvertrauen:
    Nachweise über Schulungen signalisieren Professionalität und stärken die Position gegenüber der Konkurrenz.
  • Förderfähigkeit:
    Viele Förderprogramme setzen eine qualifizierte Ausführung durch geschulte Fachkräfte voraus. Ohne einen entsprechenden Nachweis können die Zuschüsse entfallen.
  • Neue Geschäftsfelder:
    Wer sich auf Wärmepumpen spezialisiert, erschließt damit neue Kundengruppen – zum Beispiel im Bereich Sanierung, Neubau oder bei Gewerbeimmobilien.
  • Zukunftssicherheit:
    Die Wärmepumpe ist ein zentraler Bestandteil der Wärmewende. Betriebe ohne geschultes Personal geraten langfristig ins Hintertreffen.

Zielgruppe von Wärmepumpen-Schulungen

Innerhalb des Bau- und SHK-Gewerks richten sich Wärmepumpen-Schulungen dennoch an verschiedene Berufsgruppen. Je nach Aufgabenbereich und Vorkenntnissen unterscheiden sich vor allem die Schulungsschwerpunkte.

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Fachhandwerker

Für ausgebildete Elektriker, Dachdecker oder Anlagenmechaniker SHK ist das Thema Wärmepumpe ziemlich wichtig für die Zukunft. Da viele Altanlagen ersetzt werden und Neubauten auf regenerative Wärmequellen setzen, steigt auch gleichzeitig der Bedarf an geschulten Monteuren. Die Schulung ermöglicht daher zum einen eine fachgerechte Montage, aber auch ein sicheres Anschließen sowie das Verständnis für systemübergreifende Schnittstellen.

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Installateure für Wärmepumpen in SHK-Betrieben

Wenn Sie direkt mit der Installation betraut sind, benötigen Sie auch gleichzeitig tiefgehendes Wissen über Gerätetechnik, Systemkonfiguration und die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die Wärmepumpen-Schulung vermittelt daher einerseits praxisnahes Wissen, das für die Planung, Einbau, Funktionsprüfung und Kundenberatung erforderlich ist. Gleichzeitig dient sie als Nachweis für Förderprogramme und als Voraussetzung für bestimmte Arbeiten am Kältekreis.

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Planer

Gebäudetechnische Planer und Energieberater müssen Wärmepumpen nicht selbst installieren, jedoch deren Funktion und Integration verstehen. Eine Schulung hilft daher bei der korrekten Auslegung, bei der Kombination mit Pufferspeichern oder Fotovoltaik und bei der Einhaltung von Normen wie VDI 4645.

Zertifizierungen und Nachweise

Handwerkliches Können reicht noch längst nicht aus, wenn es um den professionellen Einbau und die Wartung von Wärmepumpen geht. Für gesetzliche Vorgaben und technische Anforderungen sind bestimmte Nachweise erforderlich.

Sachkundige nach VDI 4645

Die Richtlinie VDI 4645 definiert Standards für die Planung, Installation und Inbetriebnahme von Wärmepumpensystemen in Ein- und Mehrfamilienhäusern. Die Schulung zum Sachkundigen nach VDI 4645 gliedert sich in Module für:

  • Planung (PE)
  • Errichtung (EE)
  • Inbetriebnahme (IE)

Sie richtet sich an Fachhandwerker, Planer und technische Mitarbeiter von SHK-Betrieben. Nach der erfolgreichen Prüfung gilt die Schulung als offizieller Qualifikationsnachweis und wird zudem auch bei vielen Ausschreibungen und Förderprogrammen vorausgesetzt.

Wärmepumpen-Führerschein

Der sogenannte Wärmepumpen-Führerschein ist ein praxisorientiertes Weiterbildungsformat, das grundlegende Kenntnisse über Technik, Einsatzgebiete und Systemintegration vermittelt. Er richtet sich vor allem an Einsteiger und Quereinsteiger im SHK-Bereich, die sich eine fundierte Basis für spätere Spezialzertifikate aufbauen möchten. Das Ziel dabei ist es, Wärmepumpen an sich zu verstehen, aber auch Montageanleitung korrekt umzusetzen. Es geht auch darum, ganz grundlegende Fehler zu vermeiden.

F-Gase-Zertifizierung

Für alle Arbeiten am Kältemittelkreislauf (beispielsweise bei Split-Wärmepumpen oder bei Reparaturen) ist eine F-Gase-Zertifizierung - der sogenannte Kälteschein - zwingend vorgeschrieben. Die Grundlage hierfür ist die EU-Verordnung Nr. 517/2014 sowie die Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV). Nur Personen mit diesem Zertifikat dürfen kältetechnische Verbindungen herstellen, Kältemittel füllen oder Anlagen auf Dichtigkeit prüfen. Die Schulung umfasst dabei sowohl rechtliche Grundlagen, Sicherheitsvorgaben als auch praktische Übungen am Kältekreislauf. Wenn dieser Nachweis fehlt, droht ein Bußgeld und ein Verstoß gegen das Umweltrecht.

Tipp: Digitale Unterstützung bei der Wartung von Anlagen

Mit einer geeigneten Software lassen sich Wartungsobjekte, Prüftermine und Auftragsinformationen zentral verwalten. Das erleichtert die Organisation, reduziert Papierarbeit und sorgt für eine nachvollziehbare Dokumentation – intern und gegenüber Ihren Kunden.Eine entsprechende Lösung bietet z. B. die Software von STREIT.

Mehr zur Wartungssoftware

Gesetzliche Vorschriften

Die Installation und der Betrieb von Wärmepumpen unterliegen mehreren gesetzlichen Vorgaben. Diese dienen dem Umwelt- und Verbraucherschutz sowie der technischen Sicherheit.

Relevante Vorgaben:

  • Gebäudeenergiegesetz (GEG)
    Das GEG legt fest, welche energetischen Anforderungen Gebäude erfüllen müssen. Wer eine Wärmepumpe einbaut, muss damit auch zeigen, dass er einen Beitrag zur Nutzung erneuerbarer Energien leistet. Außerdem schreibt das Gesetz vor, wann bestehende Heizsysteme ausgetauscht werden müssen – zum Beispiel bei einer Sanierung oder wenn die Immobilie den Besitzer wechselt.
  • VDI 4645
    Diese Richtlinie ist der Praxisleitfaden für Wärmepumpen in Ein- und Mehrfamilienhäusern. Sie beschreibt Schritt für Schritt, wie Planung, Installation und Inbetriebnahme ablaufen sollen – von der Auslegung über die Montage bis hin zur Dokumentation. Wer sich daran hält, arbeitet nach Branchenstandard und erfüllt gleichzeitig wichtige Voraussetzungen für viele Förderprogramme.
  • F-Gase-Verordnung
    Die EU-Verordnung Nr. 517/2014 regelt den Umgang mit sogenannten F-Gasen. Diese fluorierten Treibhausgase werden in vielen Wärmepumpen als Kältemittel eingesetzt. Wer am Kältemittelkreislauf arbeitet, benötigt zwingend eine F-Gase-Zertifizierung. In Deutschland wird diese Regelung zusätzlich durch die Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV) ergänzt.
  • Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
    Dieses Gesetz schützt vor Lärm. Besonders wichtig ist das für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Sie müssen so aufgestellt und betrieben werden, dass die zulässigen Lärmgrenzen nicht überschritten werden. Passiert das doch, drohen Auflagen, Bußgelder oder sogar ein nachträglicher Umbau.
  • Elektrische Normen (DIN VDE 0100)
    Alle elektrischen Arbeiten – vom Netzanschluss bis zur Einbindung in die Gebäudesteuerung – unterliegen der DIN VDE 0100. Sie definiert die Sicherheitsanforderungen für Niederspannungsanlagen. Solche Arbeiten dürfen ausschließlich von qualifizierten Elektrofachkräften ausgeführt werden.

Wärmepumpen-Weiterbildung – Bereiche & Angebote

Die Wärmewende erfordert zugleich auch ein gut geschultes Personal. Um Wärmepumpen fachgerecht zu planen, zu installieren und zu betreiben, sind gezielte Weiterbildungen notwendig. Fachkräfte aus den Bereichen SHK, Elektro, Kälte-Klima sowie Planer und Energieberater können sich in mehreren Bereichen qualifizieren.

1. Technische und Rechtliche Grundlagen

Damit Fachkräfte Wärmepumpen sicher und effizient einsetzen können, brauchen sie ein fundiertes Wissen in zwei zentralen Bereichen: Technik und Recht. Nur wer die Funktionsweise der Systeme versteht und gleichzeitig die geltenden Vorschriften kennt, kann Anlagen fachgerecht planen, installieren und betreiben:

Technische GrundlagenRechtliche Grundlagen

Schulungen zu den technischen Grundlagen vermitteln grundlegendes Wissen über den Aufbau, die Funktionsweise und die Systemarten von Wärmepumpen.

Dabei geht es vor allem um zentrale physikalische Prinzipien wie den thermodynamischen Kreisprozess, Kältemittelarten, Wirkungsgrade und die Bedeutung von Temperaturdifferenzen.

Ein weiterer Schulungsschwerpunkt liegt auf den rechtlichen Rahmenbedingungen.

Dazu zählen Vorschriften aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG), der F-Gase-Verordnung, der VDI 4645, dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) sowie elektrotechnische Anforderungen nach DIN VDE 0100.

2. Wärmepumpen-Planung

Bei der Planung von Wärmepumpensystemen geht es zum Beispiel um die Bedarfsermittlung, die Auswahl geeigneter Gerätetypen oder die Abstimmung mit hydraulischen und elektrischen Komponenten. Zu den Inhalten der Weiterbildung gehören daher unter anderem Heizlastberechnung, Auslegung von Wärmequellen, Pufferspeichern und Systemintegration. Auch die Einbindung in Gebäudetechnik und die Kombination mit Fotovoltaik wird häufig thematisiert. Welche Software Sie dabei unterstützt, zeigt unser Beitrag „Wärmepumpen-Software im Vergleich 2025“ mit Funktionen, Preisen und typischen Einsatzbereichen.

3. Wärmepumpen-Installation

Praxisorientierte Weiterbildungen zur Installation richten sich vor allem an Monteure und SHK-Fachkräfte. Im Fokus stehen hierbei die korrekte Montage, der Anschluss an das Heizsystem, die Einbindung in die Regelungstechnik und Inbetriebnahme. Auch die Dokumentation, Arbeitssicherheit oder wie sich Fehler vermeiden lassen wird hier thematisiert.

4. Wärmepumpen-Wartung und -Instandhaltung

Bei Wartungsschulungen geht es zum Beispiel um Funktionsprüfungen, Wartungsintervalle, Dichtheitskontrollen und Störungsdiagnosen. Das Ziel ist es, die Lebensdauer von Anlagen zu verlängern. Dadurch werden auch Betriebsunterbrechungen vermieden und die Anlage läuft dauerhaft effizient.

5. Spezielle Schulung für Großwärmepumpen

Das VDI Wissensforum bietet mit dem Seminar „Grundlagen Großwärmepumpen in der Industrie“ eine spezialisierte Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte aus Industrie, Energieversorgung und Prozesstechnik an. Hier werden technische Grundlagen, die Integration in industrielle Prozesse und die wirtschaftliche Bewertung von Großwärmepumpensystemen vermittelt. Sie lernen zum Beispiel, wie sie Abwärmepotenziale identifizieren oder Pinch-Analysen durchführen.

Anbieterübersicht zur Wärmepumpen-Schulung

Verbände

Verschiedene Fachverbände und Vereine bieten praxisnahe Schulungen und Weiterbildungen rund um Wärmepumpentechnik an. Sie vermitteln sowohl technisches Know-how als auch rechtliche Grundlagen und orientieren sich dabei an aktuellen Normen und Richtlinien.

1. Verband VDI – Verein deutscher Ingenieure e. V.

Der VDI zählt zu den wichtigsten Anlaufstellen für technische Weiterbildungen in Deutschland. Als unabhängiger Fachverband mit jahrzehntelanger Erfahrung bietet er strukturierte Schulungen und Seminare. Diese orientieren sich an den aktuellen Normen und Richtlinien, insbesondere an der VDI 4645 und VDI 4646.

Schulung nach 4645 für Heizungsanlagen mit Wärmepumpen in Ein- und Mehrfamilienhäusern

Die VDI-Schulung nach Richtlinie 4645 Blatt 1 richtet sich an Fachkräfte, die Wärmepumpensysteme in Ein- und Mehrfamilienhäusern planen, installieren oder in Betrieb nehmen. Sie lernen unter anderem die fachgerechte Auslegung und Planung von Wärmepumpenanlagen, aber auch mehr über empfohlene hydraulische Schaltungen und Dimensionierungen. Bestandteil der Schulung sind auch die Anforderungen an die Inbetriebnahme und Übergabe sowie rechtliche Vorgaben und das Thema Kosten.

Grundlagen für Großwärmepumpen in der Industrie

Dieses Seminar des VDI Wissensforums richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus produzierenden Unternehmen, vor allem in den Bereichen Energieversorgung, Prozesstechnik und Energieberatung. Inhaltlich werden technische Grundlagen vermittelt und industrielle Anwendungen sowie die Abwärmenutzung thematisiert. Ebenfalls vermittelt werden Kenntnisse zur Pinch-Analyse, Planung, Dimensionierung und Bewertung.

Das Seminar findet online oder in Präsenz statt und schließt mit einer Teilnahmebescheinigung ab. Es bietet neben der Theorie auch praktische Übungen zur Anwendung der VDI-Richtlinie 4646 und richtet sich unter anderem an Unternehmen aus den Branchen Pharma, Chemie, Papier sowie Food & Beverage. Die Teilnahmegebühr beträgt rund 1.590 Euro zuzüglich Umsatzsteuer. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Praxiswissen Wärmepumpen

Dieses VDI-Wissensforum-Seminar richtet sich an technische Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Planung, Energieversorgung, Gebäudetechnik und Anlagenbau. Die Weiterbildung deckt die Themenfelder Wärmepumpentypen, Planung und Auslegung und Niedertemperaturwärmequellen ab. Auch die Integration in den Gebäudebestand sowie der Betrieb und das Monitoring werden thematisiert.

Ergänzt werden die Inhalte durch Anwendungsbeispiele, Konzeptbewertungen sowie Empfehlungen aus realen Monitoringprojekten. Die Teilnahme ist vor Ort oder online möglich und schließt mit einer Teilnahmebescheinigung ab. Die Kosten liegen bei 1.540 Euro netto. Das Seminar ist auch Bestandteil des Zertifikatskurses TGA Advanced Professional VDI.

 

2. Bundesverband Wärmepumpe e. V. BWP – Wärmepumpen Online-Training

Der Bundesverband Wärmepumpe e. V. (BWP) bietet recht viele Online-Trainings an. Diese sind speziell auf die Anforderungen von SHK-Handwerk, Planungsbüros und Energieberatern zugeschnitten. Es gibt Grundlagen-Schulungen oder auch Trainings für die normgerechte Planung oder praxisrelevante Anwendungsszenarien.

Die modular aufgebauten Schulungen decken sowohl technische Inhalte als auch rechtliche Rahmenbedingungen ab. Ergänzt wird das Angebot durch Trainings nach VDI 4645, Produktschulungen führender Hersteller sowie Inhalte zu Förderbedingungen und Systemintegration.

TÜV

Die TÜV Akademien zählen zu den führenden Anbietern für technische Fachweiterbildungen in Deutschland. Sie haben einen klaren Fokus auf praxisnahe Wissensvermittlung und bieten ein breites Portfolio an Schulungen, die den gesamten Lebenszyklus von Wärmepumpenanlagen abdecken.

TÜV Rheinland – Wärmepumpen planen und installieren (Sachkunde)TÜV Süd – Sachkundiger für Wärmepumpen nach VDI 4645

Das zweitägige Seminar der TÜV Rheinland Akademie vermittelt praxisnahes Wissen zur normgerechten Planung und Installation von Wärmepumpen.

Zu den Inhalten gehören:

  • Funktionsweise der Systeme
  • Kombination mit Photovoltaikanlagen und Speichern
  • energetische und wirtschaftliche Bewertung
  • praktische Planungsübungen

In diesem Wärmepumpen-Seminar lernen Sie, wie Sie Anlagen fachgerecht dimensionieren und Energiemanagementsysteme integrieren. Nach dem Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat der TÜV Rheinland Akademie. Die Seminarkosten betragen rund 1.000 Euro netto.

Die TÜV SÜD Akademie bietet eine zweitägige Schulung nach VDI 4645 an, die Fachkräfte fit für die Planung, Installation und Wartung von Wärmepumpenanlagen macht. Im Fokus stehen nicht nur die rechtlichen Grundlagen, sondern auch energieeffiziente und umweltgerechte Systemlösungen.

Teilnehmende lernen, wie sie ihre Kunden von der Angebotsphase bis zur Inbetriebnahme begleiten und Wartungs- sowie Instandhaltungsmaßnahmen fachgerecht durchführen. Die Schulung endet mit einem anerkannten Zertifikat und kostet 984 Euro netto.

Handwerkskammern

Auch die regionalen Handwerkskammern bieten einige Wärmepumpen-Schulungen an, die sich in erster Linie an Fachkräfte und Unternehmer aus dem SHK-Bereich richten. Handwerksbetriebe sollten sich direkt bei ihrer zuständigen Kammer über passende Angebote informieren.

Bildungszentrum der Handwerkskammer Osnabrück: Wärmepumpen (PE) nach VDI 4645

Das BTZ Osnabrück bietet eine Schulung zur Planung und Errichtung von Wärmepumpenanlagen nach VDI 4645-1. Die Teilnehmer lernen, Systeme fachgerecht auszuwählen, zu dimensionieren und in bestehende Heizungs- und Warmwassersysteme zu integrieren. Auch rechtliche und normative Vorgaben werden vermittelt.

Die Weiterbildung qualifiziert für Tätigkeiten in Planung, Beratung, Errichtung und Betrieb von Elektrowärmepumpen. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie eine Bescheinigung und können die Online-Prüfung zum VDI-Sachkundigen ablegen. Bei Bestehen erfolgt der Eintrag ins offizielle VDI-Sachkunderegister.

Handwerkskammer Ulm: Wärmepumpen-Schulung nach VDI 4645

Die Handwerkskammer Ulm bietet eine Schulung zur Planung und Errichtung von Elektro-Wärmepumpenanlagen nach VDI 4645 Blatt 1, Kategorie PE. Sie qualifiziert für verantwortliche Tätigkeiten in Planung, Beratung, Errichtung und Betrieb von Warmwasser-Heizungsanlagen.

Schulungsinhalte:

  • Heizlastberechnung
  • Detailplanung und Auswahl der Wärmequellen
  • Hydraulische Einbindung und Inbetriebnahme

Nach bestandener Prüfung werden Sie in das VDI-Sachkundigenregister aufgenommen. Die Gebühr beträgt 750 Euro bei einer Dauer von 18 Stunden. Eine Förderung über das Bundesförderprogramm Aufbau Wärmepumpe (BAW) ist möglich.

Handwerkskammer Hannover: Schulung für Wärmepumpen

Die Handwerkskammer Hannover führt ein eintägiges Seminar zur Auslegung, Planung und Qualitätssicherung von Wärmepumpenanlagen durch. Behandelt werden dabei einerseits Grundlagen, technische Anforderungen und Heizlastberechnung, aber auch der hydraulische Abgleich und typische Fehlerquellen werden thematisiert.

Sie lernen auch die Besonderheiten bei der Warmwasserbereitung kennen und erfahren mehr über Fördermöglichkeiten.

Handwerkskammer Heilbronn-Franken: Sachkundelehrgang für Wärmepumpensysteme

Der Sachkundelehrgang der Handwerkskammer Heilbronn-Franken basiert auf VDI 4645, Kategorie E (Errichtung). Er befähigt Fachkräfte, Wärmepumpensysteme normgerecht zu errichten, instand zu setzen und zu warten. Zu den Kursinhalten zählen unter anderem:

  • Arten und Funktionsprinzipien von Wärmepumpen
  • Effizienzberechnungen
  • Auswahl und Dimensionierung der Anlage
  • Praktische Installationsbeispiele und Inbetriebnahme
  • Wartung von Wärmepumpensystemen

Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie den Qualifikationsnachweis Sachkundiger für Wärmepumpensysteme nach VDI 4645 und werden in das VDI-Sachkunderegister aufgenommen. Die Teilnahmegebühr beträgt 460 Euro, wobei die Schulung 12 Stunden in Teilzeit umfasst.

Sonstige Anbieter

Abgesehen von Verbänden und Handwerkskammern gibt es viele spezialisierte Bildungsträger, die Wärmepumpen-Schulungen anbieten. Diese richten sich an Fachkräfte aus dem SHK-Bereich, Planer, Energieberater und Quereinsteiger.

Campus – Schulung zum Sachkundigen für Wärmepumpen nach VDI 4645

Die Campus-EW GmbH bietet eine zweitägige, praxisorientierte Wärmepumpen-Schulung nach VDI 4645 an. Diese ist als hybrides Format organisiert. Am ersten Tag erhalten Sie online eine theoretische Einführung, während am zweiten Tag praktische Übungen an Wärmepumpensystemen vor Ort bei einem Partnerunternehmen stattfinden. Sie vermittelt umfassende Kenntnisse von der Planung und Auslegung über die Installation und Inbetriebnahme bis zur Wartung und Fehleranalyse. Nach bestandener Prüfung wird Ihnen ein offizielles Zertifikat des VDI verliehen, das auch die Eintragung in das Sachkundigenregister ermöglicht.

Elbcampus – Wärmepumpen-Führerschein

Der Elbcampus in Hamburg bietet mit dem Wärmepumpen-Führerschein ein dreitägiges Praxisseminar, das sich vollständig auf Wärmepumpen konzentriert. Sie erlernen sowohl in der Theorie als auch an realen Geräten die Planung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Wärmepumpenanlagen. Neben den Grundlagen wie der Heizlastberechnung, der Auswahl geeigneter Wärmequellen- und Abgabesysteme sowie die Geräteeinstellungen vermittelt der Kurs auch die fachgerechte Umsetzung in der Praxis. Am Ende steht dann eine Prüfung, nach deren Bestehen Ihnen der Wärmepumpen-Führerschein verliehen wird.

SHK Academy – Wärmepumpen Sachkunden nach VDI 4645 PE

Die SHK Academy bietet ein zweitägiges Intensivseminar zur Sachkunde nach VDI 4645 (Kategorie PE) an. Auch hier lernen Sie den fachgerechten Aufbau, die Dimensionierung und den Betrieb von Wärmepumpenanlagen kennen. Praxisnahe Inhalte wie hydraulischer Abgleich, Regelungsparameter, elektrische Anschlüsse und Wartung werden ebenso vermittelt wie rechtliche Grundlagen und normative Anforderungen.

Das Seminar schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab. Nach erfolgreichem Bestehen erhalten Sie den Qualifizierungsnachweis Sachkundiger für Wärmepumpensysteme nach VDI 4645 und werden in das offizielle VDI-Sachkundigenregister eingetragen. Die Schulung ist BAFA-förderfähig.

NetZero Adademy – Wärmepumen Schulung

Die NetZero Academy bietet ein zweitägiges VDI-Fachseminar der Kategorie P zur Wärmepumpen-Schulung an, das vollständig online durchgeführt wird. Die Weiterbildung richtet sich an Energieberater, SHK-Installateure, Ingenieure, Planer und Betreiber, die sich auf den Sachkundenachweis nach VDI 4645 vorbereiten möchten.

Das Seminar ist sehr praxisorientiert und vermittelt alle relevanten Inhalte zur Planung, Auslegung und Inbetriebnahme von Wärmepumpenanlagen. Abgesehen von einer intensiven Fachbetreuung durch spezialisierte Experten profitieren Sie auch von realen Fallbeispielen, Prüfungssimulationen und einer aktiven Community.

Nach bestandener Prüfung erhalten Sie den Sachkundenachweis nach VDI 4645 sowie einen Eintrag im offiziellen Register des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP). Das Seminar umfasst 18 Unterrichtseinheiten und wird mit 840 Euro berechnet (von der Mehrwertsteuer befreit). Es ist bis September 2025 mit 500 Euro durch die BAFA förderbar.

Die Handwerksschule – Wärmepumpen-Betriebsführung

Die Handwerksschule e. V. bietet eine Schulung zur Wärmepumpen-Betriebsprüfung nach § 60 a des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) inklusive Sachkunde Kategorie 4 an. Es erwarten Sie drei Tage mit 24 Unterrichtseinheiten. Das Seminar vermittelt sowohl theoretische Grundlagen als auch praxisnahe Inhalte zur Überprüfung und Optimierung von Wärmepumpensystemen.

Dazu gehören unter anderem:

  • rechtliche Vorgaben
  • Grundlagen der Anlagentechnik
  • Dichtheitsprüfungen
  • hydraulische Optimierungen
  • Prüfung des Kältemittelkreislaufs
  • Wartung
  • Dokumentation

Sie werden außerdem auf die gesetzlich vorgeschriebene Betriebsprüfung vorbereitet, die ab dem 1. Januar 2024 für installierte Wärmepumpen verbindlich ist. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat der Handwerksschule e. V.

Die Schulung ist nach BAFA-Vorgaben förderfähig und wird unter der Identifikationsnummer BAWB 50010338 im Rahmen des Bundesförderprogramms Aufbauprogramm Wärmepumpe (BAW) gelistet.

Wärmepumpen-Hersteller-Schulungen – Übersicht

Viele Wärmepumpen-Hersteller bieten eigene Schulungen an, um Fachkräften fundiertes Wissen über die Planung, Installation und den Betrieb ihrer Systeme zu vermitteln. Diese Trainingsprogramme sind in der Regel praxisorientiert und beinhalten produktspezifische Details.

Sie richten sich vor allem an Installateure, Planer, Energieberater und Servicebetriebe und können als Präsenz- oder Online-Schulungen absolviert werden.

Viss-Wärmepumpen-Schulung

Die Viessmann Akademie bietet Fachpartnern ein breites Spektrum an Schulungen rund um Wärmepumpen an. Das Angebot umfasst praxisnahe Seminare, Kurse und Workshops, die sowohl in den modernen Schulungszentren in Allendorf (Eder) als auch in regionalen Niederlassungen stattfinden. Zusätzlich stehen zahlreiche Online-Formate wie Live-Webinare oder Kurzvideos zur Verfügung. Das Programm deckt alle wichtigen Themen ab, ob Planung, Montage, Service oder Wartung. Die Anmeldung zu den Schulungen erfolgt digital über den Viessmann Lernraum, sodass auch ganze Teams weitergebildet werden können.

Bosch-Wärmepumpen-Schulung

Bosch Home Comfort bietet ebenfalls ein sehr großes Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogramm für Fachkunden an. Dieses ist speziell auf den professionellen Umgang mit Wärmepumpen ausgerichtet. Die praxisorientierten Trainings und Seminare finden sowohl vor Ort in regionaler Nähe als auch online statt.

Das Programm umfasst verschiedene Formate:

  • eAcademy (Produktschulungen und Trainings zu digitalen Tools und Services)
  • Wärmepumpen-Profi-Programm (Bosch-Zertifizierung)
  • Jungmeister-Programm (Schulungen und Services für Nachwuchskräfte)

Vaillant-Wärmepumpen-Schulung

Vaillant bietet ein breites Weiterbildungsprogramm für Fachunternehmen an, das speziell auf die Planung, Installation und Wartung von Wärmepumpen zugeschnitten ist. Das Vaillant LernPortal ermöglicht jederzeit den Zugriff auf digitale Schulungsinhalte wie Anleitungsvideos, E-Learning-Module und Simulationen.

Ergänzend zu den digitalen Trainings stehen über 20 Trainingsstandorte in ganz Deutschland zur Verfügung. In den Lernwerkstätten können Fachhandwerker das erworbene Wissen praxisnah an voll funktionsfähigen Geräten anwenden und festigen.

Buderus-Wärmepumpen-Schulung

Die Buderus eAcademy ist eine moderne Lernplattform, die speziell auf Wissensvermittler zugeschnitten ist. Dort stehen aktuelle Informationen, Lernmaterialien, Videos und spezielle Unterlagen zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch Web Based Trainings, Meisterunterlagen und Präsenzseminare.

Die Inhalte werden regelmäßig aktualisiert und erweitern das Fachwissen sowohl im technischen als auch im praxisnahen Bereich.

Striebel-Eltron-Wärmepumpen-Schulung

Stiebel Eltron bietet ein breit gefächertes Seminarprogramm, das Fachkräften jeder Erfahrungsstufe Wissen rund um Wärmepumpen vermittelt. Die Schulungen richten sich an Meister, Monteure, Kundendiensttechniker und Planer. Das modulare Trainingskonzept deckt alle Phasen ab. Es reicht also von den Grundlagen und der Beratung über die Planung und Installation bis hin zur Inbetriebnahme und Wartung. Besonders im Fokus steht der Praxisanteil. An realen Geräten und in Simulationsumgebungen wird das theoretisch Erlernte direkt angewendet.

Darüber hinaus ist Stiebel Eltron offizieller VDI-Schulungspartner und qualifiziert Teilnehmer zu Sachkundigen für Wärmepumpensysteme nach VDI 4645. Neben Präsenzseminaren an sieben Standorten in Deutschland werden auch Webinare und digitale Lernformate angeboten.

Wolf-Wärmepumpen-Schulung

Der WOLF Technical Campus bietet Seminare und Webinare rund um Wärmepumpen, Wohnraumlüftung, Hybridlösungen sowie Öl- und Gasbrennwerttechnik. Fachhandwerker können an fünf Standorten in Deutschland Präsenztrainings besuchen oder sich online in Live-Webinaren und mit Webinar-Aufzeichnungen weiterbilden. Ein Highlight ist das modulare Wärmepumpen-Zertifizierungsprogramm, das Fachkräfte Schritt für Schritt zur professionellen Planung, Installation und Inbetriebnahme von Wärmepumpenanlagen befähigt.

Auswahl des Anbieters – Darauf sollten Sie achten?

Je nach Anbieter unterscheiden sich die Lerninhalte, Dauer der Weiterbildung, Kosten und auch die Art der Wissensvermittlung deutlich. Um die passende Schulung zu finden, sollten Sie sich daher folgende Fragen stellen:

  • Welche Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt werden?
  • Passt der Inhalt zu meinem Wissensstand und meinen Qualifizierungszielen?
  • Welche Expertise haben die Referierenden und Trainer?
  • Wird ein anerkannter Qualifikationsnachweis oder ein Zertifikat ausgestellt?
  • Gibt es Fördermöglichkeiten (z. B. durch das BAFA)
  • Übernimmt der Arbeitgeber Teile der Kosten?
  • Werden praxisnahe Inhalte vermittelt oder nur theoretisches Wissen?
  • Findet die Schulung als Präsenzveranstaltung oder Online-Kurs statt?

Förderungen für die Wärmepumpen-Schulung

Fortbildungen im Bereich Wärmepumpen werden in vielen Fällen finanziell unterstützt. Das Ziel der Förderungen ist es, mehr Fachkräfte für die Planung, Installation und Wartung von Wärmepumpenanlagen zu qualifizieren und den Ausbau dieser Technologie zu beschleunigen.

Bundesförderung Aufbauprogramm Wärmepumpe (BAW)

Gefördert werden bei der Bundesförderung Aufbauprogramm Wärmepumpe (BAW) Schulungen mit bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal 250 Euro pro Tag und Teilnehmer. Zusätzlich können Coachings (fachpraktische Anleitungen) mit bis zu 90 Prozent, jedoch höchstens 500 Euro pro Coaching, bezuschusst werden. Die Gesamtförderung ist auf 5.000 Euro pro Antragsteller begrenzt. Die Maßnahme darf erst nach Eingang des Zuwendungsbescheids starten.

Antragsberechtigt sind Fachkräfte aus den Gewerken:

  • Sanitärtechnik
  • Heizungstechnik
  • Klimatechnik
  • Kältetechnik
  • Elektrotechnik
  • Schornsteinfegerhandwerk
  • Fachkräfte aus Unternehmen der technischen Gebäudeausstattung
  • Gebäudeenergieberater
  • gelistete Energieeffizienz-Experten

Bildungsträgerliste für das Aufbauprogramm Wärmepumpe

Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Weiterbildung bei einem Anbieter durchgeführt wird, der auf der offiziellen BAFA-Bildungsträgerliste gelistet ist. Sie können sich die gesamte Liste als PDF von der BAFA-Webseite herunterladen.

Tipp: Fördermöglichkeiten zur Digitalisierung im Handwerk

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Wärmepumpen-Weiterbildung mit der Digitalisierung Ihres Betriebs zu verbinden. Bund und Länder fördern dabei kleine und mittlere Betriebe häufig bei der Investition in Digitalisierungsmaßnahmen. STREIT ermöglicht die zentrale Ablage von Zertifikaten, Projektunterlagen und Nachweisen und erleichtert so die Beantragung von Fördergeldern. So profitieren Sie nicht nur von neuem Wissen, sondern auch von zusätzlichen finanziellen Vorteilen. Erfahren Sie mehr zu den Förderungen für die Digitalisierung im Handwerk.

Fördermöglichkeiten zur Digitalisierung Mehr zu STREIT

Literatur zur Wärmepumpen-Schulung

Wenn Sie Ihr Wissen über Wärmepumpen eigenständig erweitern möchten, gibt es neben den Schulungen auch viele Fachpublikationen. Beispiele dafür:

FAQ zu Wärmepumpen-Schulung

Im Folgenden haben wir für Sie noch einmal die wichtigsten Fakten zu Wärmepumpen-Schulung im Handwerk zusammengefasst:

1. Wer benötigt eine Wärmepumpen-Schulung?

Eine Wärmepumpen-Schulung richtet sich an Fachkräfte aus den Gewerken Sanitär, Heizung, Klima, Kältetechnik und Elektrotechnik sowie an Energieberater und TGA-Planer.

2. Wer darf Wärmepumpen montieren?

Die Montage von Wärmepumpen dürfen nur qualifizierte Fachkräfte durchführen. Sie benötigen hierfür eine entsprechende Ausbildung und die notwendigen Zertifizierungen.

3. Warum benötigt man eine Wärmepumpen-Schulung?

Durch eine professionelle Schulung lernen Sie, wie die komplexen Systeme korrekt geplant, installiert und dauerhaft sicher betrieben werden. Die Schulungen vermitteln technisches Wissen, aber auch rechtliche Grundlagen und praktische Fertigkeiten.

4. Wird die Wärmepumpen-Schulung gefördert?

Fortbildungen werden teilweise gefördert. Die Bundesförderung Aufbauprogramm Wärmepumpe (BAW) unterstützt Fachkräfte mit bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten.

5. Wer bietet eine Wärmepumpen-Fortbildung an?

Viele Fortbildungen zu diesem Thema werden von Handwerkskammern, Bildungszentren, Fachverbänden und Herstellern angeboten. Zudem gibt es spezialisierte Bildungsträger, die in der offiziellen BAFA-Liste für förderfähige Anbieter aufgeführt sind.

Fazit

Durch eine Wärmepumpen-Schulung werden Sie als Fachkraft gezielt auf die moderne Gebäudetechnik vorbereitet. Vermittelt werden technisches Wissen, aber auch praxisnahe Fähigkeiten für die Planung, Installation und Wartung. Gleichzeitig stärken sowohl Betriebe als auch Fachkräfte ihre Wettbewerbsfähigkeit sowie die Kundenzufriedenheit. Förderprogramme wie das Bundesförderprogramm Aufbau Wärmepumpe können die Kosten deutlich senken, wenn der Anbieter in der BAFA-Liste geführt wird.

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